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Das "Role Model-Projekt" unterwegs: Teilhabekongress des Aktionsbündnisses Teilhabeforschung in Siegen
Das "Role Model-Projekt" beim Teilhabekongress des Aktionsbündnisses Teilhabeforschung in Siegen.
„Ob jemand als Role Model wahrgenommen wird, hängt auch von den Menschen ab, die ihm oder ihr begegnen.“
Unsere Kollegin Lea Helmrich (im Bild links) stellte aktuelle Forschungsdaten und -ergebnisse von Vorbildlich in Führung gehen! vor und ging unter anderem darauf ein, wie sich unsere Studienteilnehmer*innen insbesondere in ihrer Offenheit gegenüber Role Models unterschieden.
Jana Buckermann zeigte, dass das Erleben von Role Models als psychosoziale Ressource im Arbeitsleben wirken kann. Außerdem müssen Role Models keine Superheld*innen sein. Stattdessen sollte es die Möglichkeit geben, sie als authentisch, wertebasiert und anschlussfähig zu erleben.
In den anschließenden Diskussionen und Gesprächen wurden diese Erkenntnisse weitergedacht: Haben Role Models unterschiedliche Bedeutungen für verschiedene Geschlechter(-rollen)? Zu welchem Zeitpunkt „brauchen“ wir Role Models? Vor dem Eintritt ins Arbeitsleben, währenddessen oder immer?
Ein großer Dank für das Interesse, die anregenden Anmerkungen und Rückfragen und die tolle Organisation des Kongresses!